Das IKI ist ein An-Institut der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

AKTUELLES

Neuerscheinung in der Schriftenreihe des IKI

Die Dissertation von Jenny Svensson, Die Kunst, Kultur (nicht nur) zu messen: Evaluation im Theater- und Kultubetrieb ist im LIT Verlag erschienen.

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HappyNewEars XII
Konzert zum Wahlabend

Musik, Lyrik, Hochrechnungen

24. September 2017, 19:00

Uebel & Gefährlich

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Kultur-Kommunikation
im Wettbewerb

Die Publikation zum Hamburger Preis für Kultur-Kommunikation Rudolf Stilcken ist im KMM-Verlag in Kooperation mit dem IKI erschienen.

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DIE KUNST, KULTUR (NICHT NUR) ZU MESSEN: EVALUATION IM THEATER- UND KULTURBETRIEB

Forschungsstudie zu Methoden und Prozessen der Evaluation an öffentlichen Theatern in Schweden

 

Unsere Gesellschaft ist zu einer Evaluations-gesellschaft mutiert, in der Feedbackschleifen und Bewertungsprozesse eine Art ritueller Routine geworden sind. Von diesem „Evaluationswahn“ blieb der Kulturbereich bislang weitestgehend verschont. Evaluation als Instrument einer reflexiv geprägten demokratischen Gesellschaft kann für den Kulturbereich jedoch von Vorteil sein. Dabei muss die Rolle von Kunst in der Gesellschaft als eine polarisierende, komplexe Angelegenheit anerkannt und diese Komplexität in der Evaluation berücksichtigt werden. Das hat auch Auswirkungen auf die Funktionen von Evaluation im Kultur- und Theaterbetrieb.

 

Anhand der Evaluationspraxis (2006 bis 2014) an den Theatern in öffentlicher Trägerschaft der südschwedischen Region Skåne werden Methoden, Prozesse, Funktionen und Wirkungen von Evaluation analysiert. Sowohl organisational implementierte Evaluationsprozesse als auch einzelne Evaluationsprojekte zu den Themen künstlerische Qualität, kulturelle Vielfalt, Publikumsorientierung sowie kulturelle Bildung und Zugänglichkeit für Kinder und Jugendliche werden untersucht. Dabei berücksichtigt die Autorin sowohl die Perspektive der in den Theaterbetrieben tätigen Personen als auch die Perspektive der Kulturpolitik und Kulturverwaltung.

 

Dr. Jenny Svensson ist Kulturmanagerin und Dozentin am Institut für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. 2012 bis 2016 war sie dort wissenschaftliche Mitarbeiterin. Zuvor studierte sie Romanistik, Musikwissenschaft und Medienkultur und arbeitete u. a. als Theaterproduzentin.

 

Zu bestellen beim LIT Verlag.

DIE DYNAMIK KULTURELLEN WANDELS

Die „westliche Kultur“ lebt davon, dass sie sich in einem Prozess permanenten Wandels befindet, der nicht vorhersehbar ist. Wie entsteht dieser kulturelle Wandel? Wer sind seine Akteure und was seine Strukturen? Die Bedeutung kulturellen Wandels als Auslöser für gesellschaftliche Veränderungen tritt im 21. Jahrhunderts unter dem Vorzeichen interkultureller Konflikte neu ins Bewusstsein. Durch Reflexion und Kulturanalyse können neue Erkenntnisse über die Dynamik kulturellen Wandels gewonnen und Impulse für neue kulturelle Entwicklungen gegeben werden.

Siebzehn Kulturmanager/innen, Musikwissenschaftler/innen und Komponisten beschreiben in diesem Band aus der Sicht ihres Fachgebietes ein facettenreiches Bild der interdisziplinären Komplexität kulturellen Wandels. Ihre Analysen auf dem Gebiet der Kulturgeschichte, des Kulturmanagements, der zeitgenössischen Musik, der Phänomenologie der Musik sowie der Evaluations- und Genderforschung machen Akteure und Strukturen transparent und beweisen, dass die wissenschaftliche Reflexion selbst Teil und Ausdruck gegenwärtiger Tendenzen kulturellen Wandels ist.

Der Band erscheint aus Anlass des 60. Geburtstages des
Hamburger Komponisten, Musik- und Kulturwissenschaftlers
Reinhard D. Flender beim LIT Verlag.

OFFENE RÄUME FÜR KUNST & KULTUR

Innovatives Kulturmanagement

aus Hamburg

 

In Hamburg gibt es über 250 Räume für Kunst und Kultur, darunter allein über 90 Museen, 60 Theater und 30 Kulturzentren, die von mehreren Millionen Menschen jährlich besucht werden. Bürgerschaftliche Traditionen kulturellen Handelns haben in der Freien und Hansestadt Hamburg zu einer Vielfalt von Gebäuden und Räumen für Kunst und Kultur geführt. Die historisch gewachsenen Traditionen dieser Raumkultur stellen Kulturmanager vor besondere Herausforderungen. Es geht dabei nicht nur um die Kostendebatte, sondern darum, die jeweiligen individuellen Raumqualitäten künstlerisch auszudifferenzieren. Führende
Hamburger Kulturmanager haben dafür innovative Konzepte entwickelt, die in diesem Band vorgestellt werden. Acht erfolgreiche Institutionen und Projekte aus den Bereichen bildende Kunst, Theater, Musik, Literatur, Subkultur und Kreativwirtschaft eröffnen neue Zukunftsperspektiven. Neben innovativen Marketingkonzepten und gelungenen Kooperationen werden kuratorische Strategien sowie Audience Development-Modelle vorgestellt. Der Band schließt mit einem Essay über die Bedeutung von Offenheit in Kunst, Kultur und Gesellschaft.

 

Herausgegeben von Reinhard Flender beim LIT Verlag.

INNOVATION AUS TRADITION

Festschrift zum 80. Geburtstag von Prof. Dr. Hermann Rauhe

 

Kulturen zeichnen sich dadurch aus, dass sie starke Traditionen herausbilden. In diesen Traditionen spiegelt sich die Wertestruktur einer Kultur wieder. Die Wertschätzung von Innovation ist in der europäischen Tradition seit der Renaissance ein viel beachtetes Phänomen, das Fortschritt und Entwicklung beflügelte und dem europäischen Kontinent zu Macht und Prestige verhalf. Das Ethos der Erneuerung ist hier zu einer festen Tradition, zu einer "Innovation aus Tradition" geworden.

 

Der Musikwissenschaftler Hermann Rauhe, dem diese Festschrift zu seinem 80. Geburtstag gewidmet ist, hat das Prinzip "Innovation aus Tradition" in seinem vielseitigen beruflichen Leben als Wissenschaftler, Pädagoge, Hochschulpräsident, Kulturmanager und Komponist praktiziert. Sein Credo war und ist: Nur wer Innovation wagt, kann Tradition bewahren. 40 Autoren reflektieren dieses Credo im Spiegel von Kunst, Kultur- und Medienmanagement, Bildung und Ausbildung, Kirche und Religion sowie Wirtschaft.

 

Herausgegeben vom Institut für kulturellen Innovationsforschung.


Zu bestellen bei SCHOTT

FREIE ENSEMBLES FÜR NEUE MUSIK IN DEUTSCHLAND

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist mit Schlüsselwerken wie Pierrot Lunaire von Arnold Schönberg oder Die Geschichte vom Soldaten von Igor Stravinskij eine neue Form von Kompositionen für individuell zusammengesetzte Ensembles entstanden, die sich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einer eigenständigen Gattung weiterentwickelt hat.
Mit der Gründung des Ensemble Modern 1980 in Frankfurt entstand ein exemplarischer Klangkörper, der die Gattung Ensemblemusik zu höchster interpretatorischer Qualität geführt hat. Neben diesem heute weltweit renommierten und aktiven Ensemble wurden in den letzten Jahrzehnten allein in Deutschland über 150 weitere Ensembles für Neue Musik gegründet. Eine Studie des Instituts für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg hat die musikalische Entwicklung dieser Ensembles sowie ihre wirtschaftliche und organisatorische Struktur untersucht.

 

• Die erste Gesamtdarstellung zu Repertoire, Struktur und Zukunft freier Ensembles mit ausführlichem Überblick über 168 Ensembles
• Entstanden in Kooperation mit dem Musikinformationszentrum beim Deutschen Musikrat und der deutschen Sektion der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik

 

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